Kinoprogramm Frühjahr und Herbst 2026

Das erwartet Sie 2026 beim KinoKlub im Kulturverein Neckargemünd e.V. im Alten E-Werk,
Dilsberger Str. 32, Neckargemünd

Der Pinguin meines Lebens (2024)

„Einfühlsam erzählt DER PINGUIN MEINES LEBENS die wahre Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft zwischen Mensch und Pinguin. In der Hauptrolle des Einzelgängers Tom Michell überzeugt der mehrfach mit dem British Academy Film Award ausgezeichnete Steve mit einer feinen Balance zwischen Zynismus und Herzenswärme. An seiner Seite verkörpert ein kleiner Magellanpinguin namens Juan Salvador Tom Michells putzigen Begleiter, der mit seiner liebenswerten Art die Menschen um ihn herum für sich gewinnt. So auch die Haushälterin und Schulköchin, herausragend gespielt von Vivian El Jaber, sowie Alfonsina Carrocio in der Rolle ihrer rebellischen Enkelin Sofía. Mit Gravitas verkörpert Kinolegende Jonathan Pryce den Direktor des Jungeninternats. Michells naiven und unbeholfenen Lehrerkollegen Tapio spielt der schwedische Schauspieler und Comedian Björn Gustafsson (ASTRID). Mit DER PINGUIN MEINES LEBENS gelingt dem Oscar®-nominierten britischen Filmemacher Peter Cattaneo ein zeitloses, berührendes und humorvolles Drama, das zugleich ein eindringliches Stimmungsbild des Argentiniens während der Zeit der Militärdiktatur entwirft“ Aus: www.x-verleih.de

08.05., 20.00 Uhr
Filmlänge 109 Min,  FSK 12, Drama, Komödie
Großbritannien / Spanien  / USA / Irland

Amrum (2024)

„Ein zwölfjähriger Junge versucht in den letzten Kriegstagen auf der Nordseeinsel Amrum, für seine Mutter ein Stück Weißbrot mit Butter und Honig aufzutreiben, wofür er die raren Zutaten bei den Insulanern eintauschen muss. Auf seiner Tour bemerkt er, wie tief die ideologische Spaltung die Menschen entzweit. Der Film nach den Jugenderinnerungen von Hark Bohm lebt von seinen stimmungsvollen Bildern und einem prägnanten Darstellerensemble. Die Grausamkeit der Kriegsjahre und die Gräueltaten des NS-Regimes blitzen nur am Rande auf. Als erzählerische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus funktioniert er deshalb nur bedingt, als kurzweiliger, stimmungsvoll gefilmter Jugendfilm aber durchaus.“ Aus: www.filmdienst.de

09.10., 20.00 Uhr
Filmlänge 89 Min,  FSK 12, Drama, Kriegsfilm
Deutschland

Sterben für Beginner (2024)

„Ein Musikmanager bricht mit seinem Partyleben und heuert bei einem Bestattungsunternehmen an, wo er mit unkonventionellen Methoden bei dem traditionell agierenden Chef aneckt. Die tödliche Erkrankung seines besten Freundes wird für den jungen Bestatter zur besonderen Herausforderung, da er die letzten Wünsche des Kranken umsetzen und zwischen schwangerer Freundin und Eltern vermitteln muss. Eine dramatische Komödie nach einer autobiografischen Buchvorlage mit extrem unterschiedlichen Tonlagen zwischen Lockerheit und Ernst, die ausgezeichnete Darsteller und pointierte Dialoge glaubwürdig in der Balance halten können. Bemerkenswert sensibel gelingt auch die unverklärte, aber mit viel Respekt umgesetzte Annäherung an das Thema Tod.“ Aus: www.filmdienst.de

20.11., 20.00 Uhr
Filmlänge 90 Min,  FSK 14, Tragikkomödie
Deutschland

The Quiet Girl(2022)

„Am Ende des Frühjahrs 1981 wird die 9-jährige Cáit zu entfernten Verwandten aufs Land gebracht. Das schweigsame Mädchen soll hier den Sommer verbringen, ohne ihrem Elternhaus zur Last zu fallen. Nur mit den Kleidern, die sie auf dem Leib trägt, zieht sie in das gepflegte Landhaus ein, zu dem eine Allee mit üppig-grünen Bäumen führt. Wann und ob sie wieder nach Hause zurückkehren wird, weiß sie nicht. Die Kinsellas sind hart arbeitende Farmer, die es zu bescheidendem Wohlstand gebracht haben. Eibhlín kümmert sich behutsam und liebevoll um Cáit, gibt ihr Geborgenheit und Nähe. Zu Seán, dem Mann im Haus, ist das Verhältnis distanziert, bis auch er sich von dem Mädchen bei der Arbeit mit den Tieren helfen lässt und sich dem ruhigen Kind langsam öffnet. In der Obhut der Kinsellas blüht Cáit langsam auf und entdeckt ein ganz neues Leben. Doch auch in diesem Haus, wo es so etwas wie Liebe für sie geben könnte, herrscht eine Stille, die sich vom leisen, aber dauernden Schmerz seiner Bewohner ernährt. Inmitten dieser kargen, schönen irischen Landschaft liegt ein Geheimnis verborgen, auf dessen Spuren sich Cáit mit neu gewonnenem Mut und Vertrauen begibt. THE QUIET GIRL ist eine stille Sensation im Kinojahr. Der erste irisch-sprachige Film, der für einen Oscar nominiert wurde, ist eine sanfte und zutiefst hoffnungsvolle Erzählung über Menschen, die versuchen, Schmerz und Einsamkeit hinter sich zu lassen. In großen Kinobildern, die von leuchtenden Farben gesättigt sind, erzählt THE QUIET GIRL davon, wie Liebe und Geborgenheit einen gemeinsamen Raum der Sprachlosigkeit entstehen lassen. Ein starker und intensiver Film der Bilder über eine Menschlichkeit, die sich jenseits von Worten entfaltet.“ Aus: www.neuevisionen.de

11.12., 20.00 Uhr
Filmlänge 94 Min,  FSK 12, Drama
Irland